Was sich tatsächlich ändert
Auf einer Download-Plattform läuft der Prozess über Link, Seite, Bezahlvorgang, E-Mail und Datei. Bei Telegram sind es Nachricht, Shop, Bestellung und Datei, alles im selben Chatverlauf. Es sind weniger Schritte, und Käufer müssen eine Umgebung, der sie bereits vertrauen, nie verlassen.
Der Nachteil ist die Auffindbarkeit. Ein Marktplatz bringt dir selbst etwas Traffic. Ein Telegram-Shop tut das nicht, deshalb eignet er sich für Verkäufer, deren Zielgruppe ihnen bereits folgt.
Baue den Katalog neu auf, statt ihn zu importieren
Die meisten digitalen Kataloge sind klein genug, dass du sie an einem Vormittag neu eingeben kannst. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, Texte zu verbessern, die du vor zwei Jahren geschrieben hast. Lade für jedes Produkt die entsprechende Datei hoch, schreibe in die erste Zeile der Beschreibung, was Käufer erhalten, und lege den Preis fest.
Lass beide Shops einen Monat lang parallel laufen
Schalte den alten Shop nicht an dem Tag ab, an dem der neue eröffnet. Lass beide parallel laufen, leite neue Käufer zu Telegram und beobachte, wo die Bestellungen tatsächlich eingehen. Ein Monat reicht aus, um zu sehen, ob deine Zielgruppe mitzieht.
Informiere alle, die bereits gekauft haben
Frühere Käufer kaufen am ehesten erneut, gehen bei einer Umstellung aber auch besonders leicht verloren. Teile den neuen Shop in deinem Kanal. Wenn du eine E-Mail-Liste hast, verschicke eine Nachricht mit einem direkten Link zum Bot statt zu einer Landingpage.
Zahlungen erhalten
Standardmäßig werden Bestellungen vom Verkäufer selbst abgewickelt. Mit einem kostenpflichtigen App-Tarif und deinem eigenen Bot kannst du Kartenzahlungen direkt in Telegram annehmen. Das Geld fließt auf dein eigenes Stripe-Konto. Digitale Produkte lassen sich außerdem für Telegram Stars verkaufen, die ohne Zwischeninstanz dem Guthaben deines eigenen Bots gutgeschrieben werden.