1. Lege deine ersten sechs Produkte fest
Sechs fertige Produkte sind besser als sechzig geplante. Jedes braucht einen Namen, einen Preis und ein gut erkennbares Foto, das bei Tageslicht aufgenommen wurde. Ein Shop mit sechs guten Produktangeboten wirkt wie ein richtiger Shop. Einer mit vierzig halbfertigen wirkt verlassen.
Wenn dein Katalog schon in einer Tabelle vorliegt, kannst du ihn als CSV-Datei importieren: Im Dashboard findest du eine Vorlage, siehst eine Vorschau und erfährst bei Problemen die betroffene Zeile, bevor etwas gespeichert wird.
2. Halte deine Lieferbedingungen und Versandkosten schriftlich fest
Lege fest, was der Versand kostet, wohin du lieferst und wie lange die Lieferung dauert. Schreib es in den Shop, statt es nur im Kopf zu behalten. Jede Frage, die ein Käufer erst stellen muss, gibt ihm Gelegenheit, es sich anders zu überlegen. Dabei ändern sich die Antworten von Bestellung zu Bestellung kaum.
3. Verbinde den Bot, über den dein Shop erreichbar ist
Der Shop wird über einen Bot geöffnet. Damit ist der Bot seine Adresse. Verwende einen eigenen Bot mit einem Namen, den die Leute von deinem Kanal oder deiner Verpackung kennen. Halte seinen Token geheim: Wer ihn hat, kontrolliert den Bot.
4. Wähle ein Design und passe es an
Das Shop-Design bestimmt Farben, Schriften und Layout. Für verschiedene Shop-Branchen stehen mehr als 100 fertige Designs zur Auswahl. Übernimm zunächst eines und passe es anschließend an. Wichtig ist, dass die erste Ansicht durchdacht wirkt, denn sie bestimmt den ersten Eindruck.
5. Gib selbst eine Testbestellung auf
Öffne den Shop mit einem zweiten Telegram-Konto, als würdest du ihn zum ersten Mal besuchen. Lege zwei Artikel in den Warenkorb, ändere eine Menge, bestätige die Bestellung und lies die Nachricht, die der Käufer erhält. Dieser Schritt wird oft übersprungen. Dabei fallen genau hier der fehlende Preis, das falsche Foto und das leere Feld für die Lieferangaben auf.
6. Lege fest, wie du Zahlungen annimmst
Standardmäßig wickelst du als Verkäufer die Bestellungen selbst ab. Das passt, wenn du bereits Zahlungen per Überweisung oder bei Lieferung annimmst. Wenn du Kartenzahlungen direkt in Telegram anbieten möchtest, brauchst du dafür einen eigenen Bot und einen kostenpflichtigen Tarif. Das Geld geht auf dein eigenes Konto. Digitale Produkte lassen sich auch für Telegram Stars verkaufen. Die Tarife findest du unter Preise, mehr über den Shop selbst erfährst du unter Telegram Mini App store.